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Die Theorie des Coolout und ihre Bedeutung für die Pflegeausbildung - Karin Kersting

Die Theorie des Coolout und ihre Bedeutung für die Pflegeausbildung (eBook)

(Autor)

eBook Download: PDF
2016
301 Seiten
Mabuse-Verlag
978-3-86321-364-0 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
31,99 inkl. MwSt
(CHF 31,25)
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Nach der Erststudie 'Coolout in der Pflege' (ISBN: 978-3-940529-99-2) präsentiert dieser Band neue Studien zur beruflichen Situation der PflegepädagogInnen und PraxisanleiterInnen. Diese finden sich ebenso wie Pflegekräfte und Auszubildende in der Pflege mit dem unauflösbaren Widerspruch zwischen Patientenorientierung und ökonomischen Zwängen konfrontiert. Mit der Metapher der 'Bürgerlichen Kälte' wird erklärt, wie sie diesen Widerspruch in ihrem Arbeitsalltag einerseits aushalten können und andererseits damit zur Stabilisierung einer erklärtermaßen normativ inakzeptablen Praxis beitragen: Sie lernen, sich kalt zu machen. Die Ergebnisse werden im Zusammenhang mit ausgewählten Anleitungs- bzw. didaktischen Konzepten diskutiert. Aus den Schlussfolgerungen leitet die Autorin Vorschläge für eine kritische Pflegedidaktik ab.

Karin Kersting ist Krankenschwester, Lehrerin für Pflege, Diplom-Pädagogin und Professorin für Pflegewissenschaft/Pflegeforschung an der Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein.

Karin Kersting ist Krankenschwester, Lehrerin für Pflege, Diplom-Pädagogin und Professorin für Pflegewissenschaft/Pflegeforschung an der Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein.

Inhalt 7
Vorwort zu Ursprung, Entwicklung und Fortsetzung der »Kälte-Studien« bzw. »Coolout-Studien« 12
Einleitung 18
1 Die Coolout-Studien: Forschungsgegenstand – Forschungsmethode – Theorieentwicklung 22
1.1 Der unauflösbare Widerspruch in den Anforderungen an Pflegende und das Spannungsfeld im Pflegealltag 23
1.2 Die Dialektik von Sollen und Sein in der Pflege 31
1.3 Die Normalität der Regelverletzung im Arbeitsalltag 40
1.4 Die Metapher der Kälte 42
1.5 Das Aufdecken von Reaktionsmustern auf Kälte mittels Objektiver Hermeneutik 54
1.6 Die Kälteellipse 61
1.7 Die Befähigung zur Regelverletzung als Teil der beruflichen Sozialisation 70
1.8 Das Prinzip der Sachhaltigkeit – datenbasierte Theorieentwicklung 72
1.9 Weiterführende Überlegungen und Überleitung zu den Folgestudien: Praxisanleitung und Pflegepädagogik 74
2 Die Praxisanleiter-Studien 82
2.1 Das berufliche Spannungsfeld der Praxisanleiter 84
2.1.1 Der Anspruch an Praxisanleitungen 84
2.1.2 Praxisanleitung und pflegerischer Alltag 95
2.1.3 Der Widerspruch in den Anforderungen an Praxisanleiter 95
2.2 Die Praxisanleiter-Studie l: Der Konflikt innerhalb einer Anleitungssituation im Stationsalltag 104
2.2.1 Das Szenario und der Interviewleitfaden 104
2.2.2 Vorstellung der Ergebnisse der Praxisanleiter-Studie l: Die Reaktionsmuster 108
2.3 Zur Diskussion – Empfehlungen und Hilfestellungen für die Praxisanleiter 117
2.3.1 Problem: Umgang mit einer hohen Erwartungshaltung – Lösung: Herabsetzen des Anspruchs 117
2.3.2 Problem: Anleitung bei Zeit- und Personalmangel – Lösung: Zeitgewinn durch neue zeitliche Freiräume und Reduktion des Zeitaufwandes bei der Anleitung 121
2.4 Erste Teilzusammenfassung 132
2.5 Die Praxisanleiter-Studie ll: Der Konflikt außerhalb von Anleitungssituationen in der Zusammenarbeit im Stationsalltag 134
2.5.1 Das Szenario und der Interviewleitfaden 135
2.5.2 Vorstellung der Ergebnisse der Praxisanleiter-Studie ll: Die Reaktionsmuster 138
2.6 Zweite Teilzusammenfassung 149
2.7 Theoriefundierung in der Praxisanleitung – Kompetenzorientierte Anleitung nach Christa Olbrich 152
2.7.1 Grundlagen der Kompetenzorientierten Praxisanleitung – eine Betrachtung aus der Perspektive der Versorgungsrealität 154
2.7.2 Zwischenfazit: Erste Überlegungen zu einem kritisch orientierten pädagogischem Verständnis vor dem Hintergrund des unauflösbaren Widerspruchs in den Anforderungen an Pflegende 162
2.7.3 Kernelemente der Kompetenzorientierten Praxisanleitung – Eine Analyse der Anleitung in Zieldimensionen 164
2.7.4 Schlussfolgerungen: Analyse und Reflexion des unauflösbaren Widerspruchs in den Anforderungen im Pflegealltag 176
2.8 Zusammenfassung 182
3 Die Pflegepädagogen-Studien 184
3.1 Das berufliche Spannungsfeld der Pflegepädagogen 185
3.2 Die Pflegepädagogen-Studien – das Forschungsdesign 191
3.2.1 Die Probanden (zusammen mit Matthias Löw) 191
3.2.2 Das Szenario und der Interviewleitfaden (zusammen mit Matthias Löw) 193
3.3 Ergebnisse der Pflegepädagogen-Studien 197
3.3.1 Einordnung der Reaktionsmuster in die Kälteellipse 198
3.3.2 Übersicht der Reaktionsmuster in tabellarischer Form 200
3.3.3 Beschreibung und Diskussion der Reaktionsmuster der Pflegepädagogen 201
3.4 Der Anspruch einer kritisch-konstruktiven Pflegelernfelddidaktik 222
3.4.1 Bildungsverständnis und Bildungsinhalte 223
3.4.2 Befähigung zu generalisiertem Rollenhandeln und Erwerb der moralischen Urteilsfähigkeit auf postkonventionellem Niveau 233
3.4.3 Zusammenfassung 237
4 Bildung im Medium des Widerspruchs 240
4.1 Zusammenfassung der Studien und Analysen 241
4.2 Die Thematisierung des unauflösbaren Widerspruchs in den Anforderungen als pädagogische Aufgabe 245
4.2.1 Der normative Anspruch als ein uneingelöstes Versprechen 247
4.2.2 Die Befähigung zum Denken in Widersprüchen 249
4.3 Ausblick 257
4.3.1 Weiterführende Fragestellungen und Forschungserfordernisse 257
4.3.2 Impulse für die Ausbildungspraxis 260
4.3.3 Unterrichtskonzept zum Thema: Der Widerspruch in den Anforderungen an Pflegende und die Coolout-Studie (von Christina Flocken) 262
4.3.4 »Coolout unterrichten« aus Sicht der Praxis (von Christina Jonda und Sabine Meisterernst) 270
Literatur 288

Erscheint lt. Verlag 23.9.2016
Verlagsort Frankfurt am Main
Sprache deutsch
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Geschichte / Politik Politik / Gesellschaft
Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung
Schlagworte Coolout • Ökonomische Zwänge • Patientenorientierung • Pflege • Pflegedidaktik • PflegepädagInnen • PraxisanleiterInnen • Studie
ISBN-10 3-86321-364-5 / 3863213645
ISBN-13 978-3-86321-364-0 / 9783863213640
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