TRESCHER Reiseführer Turkmenistan
TRESCHER (Verlag)
978-3-89794-415-2 (ISBN)
Beate Luckow, Jahrgang 1964, studierte Sinologie an der FU Berlin. Ab 1996 arbeitete sie bei einem Berliner Spezialveranstalter für Osteuropa und Asien als Produktmanager. Bereits während dieser Tätigkeit unternahm sie mehrere Reisen in die verschiedenen Länder Mittelasiens. Seit 2001 ist sie als Studienreiseleiterin mehrmals im Jahr in Mittelasien unterwegs. Beate Luckow, Jahrgang 1964, studierte Sinologie an der FU Berlin. Ab 1996 arbeitete sie bei einem Berliner Spezialveranstalter für Osteuropa und Asien als Produktmanager. Bereits während dieser Tätigkeit unternahm sie mehrere Reisen in die verschiedenen Länder Mittelasiens. Seit 2001 ist sie als Studienreiseleiterin mehrmals im Jahr in Mittelasien unterwegs.
INHALTSVERZEICHNIS
Vorwort 9
Herausragende Sehenswürdigkeiten 10
Hinweise zur Benutzung 13
Entfernungstabelle 13
Das Wichtigste in Kürze 14
LAND UND LEUTE 17
Zahlen und Fakten 18
Geographie und Naturräume 19
Die Gewässer 19
Die Karakum-Wüste 20
Tier- und Pflanzenwelt 23
Geschichte 31
Die Achämeniden 31
Das gräko-baktrische Reich 33
Das Partherreich 34
Das Kuschanreich 36
Das Sassanidenreich 41
Die arabische Invasion 42
Die Samaniden 44
Die Seldschuken 44
Die Mongolen 45
Die Timuriden 47
Die Turkmenen vom 16. bis zum 19. Jahrhundert 50
Die russische Eroberung 52
Das >Große Spiel< 54
Der Basmatschi-Aufstand 56
Unter sowjetischer Herrschaft 56
Die Unabhängigkeit 58
Staat und Wirtschaft 61
Staatsaufbau und Politik 61
Bodenschätze 63
Das Kaspische Meer und der
Streit ums Öl 64
Landwirtschaft und Bewässerung 66
Bevölkerung, Religion und Sprache 72
Religion 73
Geschichte des Islam 76
Der Zoroastrismus 80
Sitten und Gebräuche 81
Kleidung 84
Die Heirat 85
Die Sprache 86
Islamische Architektur 88
Die Moschee 88
Die Medrese 90
Das Mausoleum 91
Kunst und Kultur 92
Literatur 92
Kunsthandwerk 94
Essen und Trinken 98
ASHGABAT UND UMGEBUNG 103
Ashgabat 104
Geschichte 104
Das Zentrum 105
Berzengi 111
Altyn-Asyr-Basar 118
Ashgabat-Informationen 119
Die Umgebung von Ashgabat 124
Kiptschak 124
Nisa 125
Firuza-Schlucht und Chuli-Tal 128
Geok Depe 129
Bakharly 129
Nokhur 130
Bokurdok 131
Oase Erbent 132
Ein Feuerkrater in der Wüste 132
Anau 133
Die Ruinen von Abiverd 135
Meane-Baba-Mausoleum bei Dushak 136
Altyn Depe 136
BALKANABAT UND UMGEBUNG 139
Balkanabat 140
Gözli Ata 141
Jangy Kala 143
Dekhistan 143
Paraw-Bibi-Schrein 145
Turkmenbashi 146
Awaza 150
MARY UND UMGEBUNG 155
Mary 156
Mary-Museum 156
Die Ruinen von Merw 159
Geschichte der Oase Merw 159
Anreise und Besichtigung 163
Erk Kala und Giaur Kala 165
Eishäuser 167
Sultan Kala 168
Außerhalb von Sultan Kala 171
Abdullah Khan Kala 173
Die Margiana-Region 175
Gonur 177
Das südliche Turkmenistan 178
Tagtabazar und die Höhlenstadt Ekedeshik 178
Seraghs 179
Badkhyz-Naturreservat 179
TURKMENABAT UND UMGEBUNG 181
Turkmenabat 182
Die Umgebung von Turkmenabat 184
Amu-Darja-Naturreservat 184
Dargan und die Karawanserei Daya Khatyn 185
Kerki 185
Kugitang-Naturreservat 186
Wüstenreservat Repetek 189
DASHOGUS UND UMGEBUNG 191
Dashogus 192
Rund um Dashogus 194
Konya Urgench 194
Devkesken 201
Izmukshir 202
Kaplan-Kyr-Reservat 203
Shasenem 203
REISETIPPS VON A BIS Z 205
ANHANG
Sprachführer 219
Glossar 226
Literatur 228
Turkmenistan im Internet 229
Die Autorin 229
Danksagung 229
EXTRA
Der Aralsee - Hintergründe einer ökölogischen Katastrophe 26
Die Seidenstraße 37
Turkmenbashi der Große 60
Die turkmenischen Nomaden 69
Die Lebensweise der Turkmenen 83
Rukhnama - Das Goldene Buch der Turkmenen 93
Rezepte (für vier Personen) 101
Achal-Tekkiner Pferde 117
Poker um turkmenisches Gas 152
Die Legende vom Sultan Sanjar und seiner Frau 174
Gigantische Wasserbauprojekte 204
>>> Weitere Reiseführer zur Seidenstra
VORWORT Turkmenistans Berge sind nicht so hoch wie die Kasachstans oder Kirgistans, die Karakum-Wüste ist nicht so groß und geheimnisumwittert wie die Wüste Gobi, und seine mittelalterlichen islamischen Bauwerke wirken auf den ersten Blick etwas unscheinbar neben den spektakulären Architekturdenkmälern im Nachbarland Usbekistan. Tatsache ist, dass Turkmenistan zu den am wenigsten erkundeten und bereisten Ländern der südlichen Seidenstraße gehört – dies allerdings zu Unrecht. Das Gebiet des heutigen Turkmenistan war mehr als 2000 Jahre Durchzugs- und auch Herrschaftsgebiet großer Eroberer. Die Perserkönige Kyros II., Darius I. und Darius III., Alexander der Große, Dschingis Khan und Timur Leng haben Spuren hinterlassen, die bis zum heutigen Tag die Kultur des Landes prägen. Das ›Land der Tausend Städte‹ – der Name geht auf den russischen Archäologen Vadim Masson zurück – war bereits weit vor Beginn der modernen Zeitrechnung besiedelt. Am Fuße der Kopet-Dag-Berge und in der Karakum-Wüste entwickelten sich ab 3000 vor Christus erste Siedlungen. Russischen und italienischen Forschern um den berühmten russischen Archäologen Viktor Sarianidi gelangen in den vergangenen Jahrzehnten im antiken Land Margiana spektakuläre Funde. Erst vor wenigen Jahren wurde das mittelasiatische Land von einigen Reiseveranstaltern entdeckt, und seitdem versucht die internationale Reiseindustrie, die alte Seidenstraße touristisch wiederzubeleben. Auch durch das heutige Turkmenistan führte eine Hauptroute dieser legendären Handelsstraße, und die Oase Merw gehörte zu ihren bedeutendsten Knotenpunkten. Von der neben Bagdad größten Stadt der damaligen islamischen Welt sind die Zeugen von einstiger Macht, Reichtum und Schönheit heute noch als eindrucksvolle Ruinen erhalten. Zu Recht wurden Merw und Konya Urgench von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Aber auch für Reisende, die weniger an antiken Schätzen interessiert sind, ist Turkmenistan durchaus eine Reise wert. Die Gipfel und Schluchten der Gebirge sind von wilder Schönheit, und die Karakum-Wüste mit ihren hohen Sanddünen, ausgedehnten Salz- und Lehmsenken und Saxaulwäldern lässt Abenteuerlustige von verwegenen Wüstensafaris träumen. Wie eine Zeitreise können Touristen das bunte Treiben auf dem Basar in Ashgabat erleben, einem der größten in Mittelasien. Vor allem sonntags werden hunderte von Schafen, Ziegen, Kamelen und diverse Kleintiere nach lautstarken Verhandlungen verkauft und von ihren neuen Besitzern auf oft abenteuerliche Weise abtransportiert. Frauen und Männer in der traditionellen Kleidung der Nomaden bieten alte und neue turkmenische Teppiche, Amulette, Silberschmuck, Textilien und alle erdenklichen Waren vom Kohlkopf bis zur Radkappe an. Die Verlegung des Basars in neuerbaute Hallen am nördlichen Stadtrand hat der Attraktivität keinen Abbruch getan. Für Reisende, die gern abseits der touristischen Pfade unterwegs sind und Neues entdecken möchten, ist Turkmenistan ein ideales Reiseziel. Noch steckt die touristische Infrastruktur in den Kinderschuhen, aber mancher Mangel in dieser Hinsicht wird durch die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Turkmenen wettgemacht. >>> Weitere Reiseführer zur Seidenstraße und zu Asien finden Sie auf www.trescher-verlag.de
VORWORTTurkmenistans Berge sind nicht so hoch wie die Kasachstans oder Kirgistans, die Karakum-Wüste ist nicht so groß und geheimnisumwittert wie die Wüste Gobi, und seine mittelalterlichen islamischen Bauwerke wirken auf den ersten Blick etwas unscheinbar neben den spektakulären Architekturdenkmälern im Nachbarland Usbekistan. Tatsache ist, dass Turkmenistan zu den am wenigsten erkundeten und bereisten Ländern der südlichen Seidenstraße gehört - dies allerdings zu Unrecht. Das Gebiet des heutigen Turkmenistan war mehr als 2000 Jahre Durchzugs- und auch Herrschaftsgebiet großer Eroberer. Die Perserkönige Kyros II., Darius I. und Darius III., Alexander der Große, Dschingis Khan und Timur Leng haben Spuren hinterlassen, die bis zum heutigen Tag die Kultur des Landes prägen.Das 'Land der Tausend Städte' - der Name geht auf den russischen Archäologen Vadim Masson zurück - war bereits weit vor Beginn der modernen Zeitrechnung besiedelt. Am Fuße der Kopet-Dag-Berge und in der Karakum-Wüste entwickelten sich ab 3000 vor Christus erste Siedlungen. Russischen und italienischen Forschern um den berühmten russischen Archäologen Viktor Sarianidi gelangen in den vergangenen Jahrzehnten im antiken Land Margiana spektakuläre Funde.Erst vor wenigen Jahren wurde das mittelasiatische Land von einigen Reiseveranstaltern entdeckt, und seitdem versucht die internationale Reiseindustrie, die alte Seidenstraße touristisch wiederzubeleben. Auch durch das heutige Turkmenistan führte eine Hauptroute dieser legendären Handelsstraße, und die Oase Merw gehörte zu ihren bedeutendsten Knotenpunkten. Von der neben Bagdad größten Stadt der damaligen islamischen Welt sind die Zeugen von einstiger Macht, Reichtum und Schönheit heute noch als eindrucksvolle Ruinen erhalten. Zu Recht wurden Merw und Konya Urgench von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.Aber auch für Reisende, die weniger an antiken Schätzen interessiert sind, ist Turkmenistan durchaus eine Reise wert. Die Gipfel und Schluchten der Gebirge sind von wilder Schönheit, und die Karakum-Wüste mit ihren hohen Sanddünen, ausgedehnten Salz- und Lehmsenken und Saxaulwäldern lässt Abenteuerlustige von verwegenen Wüstensafaris träumen. Wie eine Zeitreise können Touristen das bunte Treiben auf dem Basar in Ashgabat erleben, einem der größten in Mittelasien. Vor allem sonntags werden hunderte von Schafen, Ziegen, Kamelen und diverse Kleintiere nach lautstarken Verhandlungen verkauft und von ihren neuen Besitzern auf oft abenteuerliche Weise abtransportiert. Frauen und Männer in der traditionellen Kleidung der Nomaden bieten alte und neue turkmenische Teppiche, Amulette, Silberschmuck, Textilien und alle erdenklichen Waren vom Kohlkopf bis zur Radkappe an. Die Verlegung des Basars in neuerbaute Hallen am nördlichen Stadtrand hat der Attraktivität keinen Abbruch getan.Für Reisende, die gern abseits der touristischen Pfade unterwegs sind und Neues entdecken möchten, ist Turkmenistan ein ideales Reiseziel. Noch steckt die touristische Infrastruktur in den Kinderschuhen, aber mancher Mangel in dieser Hinsicht wird durch die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Turkmenen wettgemacht.>>> Weitere Reiseführer zur Seidenstraße und zu Asien finden Sie auf www.trescher-verlag.de
Erscheinungsdatum | 23.12.2018 |
---|---|
Reihe/Serie | Trescher-Reiseführer |
Verlagsort | Berlin |
Sprache | deutsch |
Maße | 120 x 190 mm |
Gewicht | 310 g |
Einbandart | Englisch Broschur |
Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Sport |
Reisen ► Reiseführer ► Asien | |
Schlagworte | 2018 • Aralsee • Aschgabat • Ashgabat • Asien • Askabat • Balkanabat • Darwaza • Dashogus • Dekhistan • Empfehlung • Erdgas • Erdöl • Gonur • Hintergrundinformationen • islamisch • Kaplan Kyr • Karakum • Karakumwüste • Karten • Kaspisches Meer • Konya Urgench • Kultur • Kunst • Landeskunde • Margiana • Merw • Mittelasien • nisa • Nomaden • Oasen • Praktische Informationen • Reise • Reiseführer • Reiseführer Mittelasien • Reiseführer Turkmenistan • Reiseführer Turkmenistan 2019 • Reiseführer Turkmenistan Trescher • Reiseführer Zentralasien • Reiseführer Zentralasien 2019 • Reiseinformationen • Reiseinformationen Turkmenistan • Reiseliteratur • Reiseliteratur Turkmenistan • Reiseliteraur • Reisetipps • Reisetipps Turkmenistan • Reisevorbereitung • Reisevorbereitung Turkmenistan • Sehenswürdigkeiten • Sehenswürdigkeiten Turkmenistan • Seidenstraße • Studienreise • Studienreise Turkmenistan • Trescher-Reiseführer • Trescher Verlag • Trescher Verlag Reiseführer • Turkmenabat • Turkmenbashi • Turkmenen • Turkmenisch • turkmenische • Turkmenistan • Turkmenistan 2019 • Turkmenistan entdecken • Turkmenistan Karte • Turkmenistan Karten • Turkmenistan Reiseführer • Turkmenistan; Reiseführer • Turkmenistan Reiseführer 2019 • Turkmenistan Reisen • Turkmenistan Urlaub • Unterkunft Turkmenistan • Urlaub • Visum Turkmenistan • Wasserwirtschaft • Wüste Karakum • Wüstensafari • Wüstenstädte • Zentralasien |
ISBN-10 | 3-89794-415-4 / 3897944154 |
ISBN-13 | 978-3-89794-415-2 / 9783897944152 |
Zustand | Neuware |
Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
aus dem Bereich