Ein bisschen Gras, ein genialer Coup und das Wunder von Bayern - Jakob Heins absurd komischer Roman über eins der größten deutschen Geheimnisse: Wie nur brachten die Ostler einst den Bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß dazu, mit einem Milliardenkredit ihr bankrottes Land zu retten? Eine herrlich abgedrehte Geschichte mit einem der entspanntesten Helden der Literatur.
Nicht im Traum wäre sein Chef darauf gekommen, dass ausgerechnet Grischa, dieser schüchterne Assistent der Plankommission, zu Subversion neigt und einen - zugegeben - ziemlich genialen Plan ausheckt, wie ihr maroder Laden an eine neue, überraschend gut sprudelnde Finanzquelle gelangt. Wobei 'Laden' in diesem Fall für ein ganzes Land steht.
Vielleicht lag es daran, dass Grischa einen etwas eigenwilligen Filmgeschmack hat, in dem sich amerikanische Drogenmafia-Thriller mit sozialistischen Heldenepen kreuzen?
Jedenfalls: Grischas Chef kommt aus dem Staunen nicht raus, und mit ihm staunen alle möglichen greisen Minister im Zentralkomitee. Am meisten staunt allerdings kurz darauf der Polizeichef von Westberlin, als sich am Grenzübergang Invalidenstraße tumultartige Szenen abspielen, und zwar auf der falschen (!) Seite. Hunderte junge Leute wollen nach drüben, in den Osten, als wäre Magie im Spiel. Als die Regierung in Bonn Wind davon bekommt, wird die Lage brenzlig.
Doch da macht der Osten dem Westen ein Angebot, das er nicht ablehnen kann!
Jakob Hein arbeitet als Psychiater. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, darunter Mein erstes T-Shirt (2001), Herr Jensen steigt aus (2006), Wurst und Wahn (2011), Kaltes Wasser (2016) und Die Orient-Mission des Leutnant Stern (2018). Sein Buch Hypochonder leben länger und andere gute Nachrichten aus meiner psychiatrischen Praxis (2020) stand nach Erscheinen wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Zuletzt erschien sein Roman Der Hypnotiseur oder Nie so glücklich wie im Reich der Gedanken im Frühjahr 2022.
Eine höchst vergnügliche Schwejkiade. Annemarie Stoltenberg 20250325
Eine höchst vergnügliche Schwejkiade.
Von der ersten bis zur letzten Seite ein fulminantes Lesevergnügen.
Jakob Hein hat sich einen großartigen Jux gemacht, nicht ohne ernsthaften Hintergrund: Er spiegelt Bundesrepublik und DDR ineinander, gleichsam auf Augenhöhe.
Jakob Hein hat einen herrlich bekifften, abgedrehten Roman geschrieben. Es gibt viel zu lachen, zugleich begreift man, warum der Kredit für die DDR nur ein Aufschub vor dem Ende sein konnte.
Hein hat zu dem historischen Deal, bei dem der Westen über den Tisch gezogen wurde, eine ganz eigene, abenteuerliche, irrwitzige und irre lustige Geschichte erfunden.
In Jakob Heins neuem Roman treffen DDR- und BRD-Staatsräson wieder aufeinander. Und das ist trotz des barocken Titels rund und federleicht. ... ein herrlicher Roman.
Schmissig erzählt, entspannend wie ein groovy chair ... Ein Buch, das die CB1-Rezeptoren im Gehirn mindestens ebenso stimuliert wie ein rechtschaffen gedrehter Joint.
»Ein großer Spaß! Ein guter Text! Und es bleibt bei aller Komik die Erinnerung, dass die DDR ein Land war, welches für Devisen jegliche Moral opferte.«
Erscheinungsdatum | 29.01.2025 |
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Sprache | deutsch |
Maße | 125 x 205 mm |
Gewicht | 340 g |
Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
Geisteswissenschaften ► Geschichte | |
Schlagworte | Alternative Geschichtsschreibung • Cannabis-Konsum • DDR • Drogen-Deal • Franz Josef Strauß • Kiffen • Marihuana • Ostdeutschland • Satire • Wenderoman • Wiedervereinigung |
ISBN-10 | 3-86971-316-X / 386971316X |
ISBN-13 | 978-3-86971-316-8 / 9783869713168 |
Zustand | Neuware |
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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