Didaktische Konstruktion des Kindes in Schweizer Kinderbibeln (eBook)
403 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-86234-975-3 (ISBN)
Dr. Marcel Naas ist ausgebildeter Sekundarlehrer. Er studierte in Zürich Pädagogik, Philosophie und Publizistikwissenschaften und wurde 2011 promoviert. Er lebt in der Schweiz, ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Dr. Marcel Naas ist ausgebildeter Sekundarlehrer. Er studierte in Zürich Pädagogik, Philosophie und Publizistikwissenschaften und wurde 2011 promoviert. Er lebt in der Schweiz, ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Title Page 3
Copyright 4
Table of Contents 5
Body 11
Vorwort 11
1 Einleitung 13
1.1 Kinderbibeln – ein vergessenes Medium? 13
1.2 Aufbau der Arbeit 14
1.3 Umgang mit Zitaten 15
2 Forschungsstand zum Thema Kinderbibeln 17
2.1 Geschichte der Kinderbibelforschung 18
2.2 Forschung zu kontemporären Kinderbibeln und aktuellen Fragestellungen 23
2.2.1 Kinder als Rezipienten und Gestalter von Kinderbibeln 23
2.2.2 Die Kinderbibel als Medium zwischen Lehrenden und Kindern 24
2.2.3 Die Kinderbibel in der theoretischen Analyse: Inhalt, Gattung, Beurteilung 26
3 Forschung zu historischen Kinderbibeln 33
3.1 Vorläufer der Kinderbibeln 35
3.2 Kinderbibeln im 16. Jahrhundert 37
3.3 Kinderbibeln im 17. Jahrhundert 43
3.4 Kinderbibeln im 18. Jahrhundert 51
4 Wie soll »Kinderbibel« definiert werden? 65
4.1 Lexikoneinträge und weitere Definitionen 65
4.2 »Definition« für die vorliegende Arbeit 76
5 Präzisierung der Fragestellung, Methode und Quellenauswahl 79
5.1 Fragestellung 80
5.2 Methode 83
5.3 Quellen 86
5.4 Empirische Nachweise der Quellen in den Schulen einzelner Kantone 92
5.4.1 Die Schulumfrage auf der Zürcher Landschaft von 1771?/1772 94
5.4.2 Die Stapfer-Enquête von 1799 96
5.4.3 Schulkommissar- und Berner Landschulumfrage von 1804 und 1806 100
5.4.4 Fazit zu den Schulumfragen 101
6 Kinderbibeln im Kanton Zürich 103
6.1 Die Schule im Kanton Zürich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts 103
6.2 Überblick über die in Zürcher Schulen verwendeten Kinderbibeln 105
6.3 Didaktische Konstruktion des Kindes 110
6.3.1 Stoffauswahl, Reihung und Methode in den Zürcher Kinderbibeln 110
6.3.1.1 Johann Hübners auserlesene Biblische Historien (um 1800) 110
6.3.1.2 Dietrich Lochers Biblische Geschichten zum Gebrauche der Landschulen (1802) 116
6.3.1.3 Johannes Schulthess' Kinder-Bibel (1814) 119
6.3.1.4 Biblische Erzählungen (1835) und Dändlikers Anleitung (1839) 125
6.3.2 Der Umgang mit Sünde und Moral 128
6.3.2.1 Die Sündhaftigkeit des Menschen 128
6.3.2.2 Der Umgang mit der Moral 134
6.3.2.3 Der Umgang mit Gewalt, Sexualität und dem strafenden Gott 140
6.3.3 Der Umgang mit Übernatürlichem und Widersprüchlichem und die Implementation von »wissenschaftlichem« Wissen 149
6.3.3.1 Der Umgang mit Übernatürlichem 150
6.3.3.2 Der Umgang mit dem Widersprüchlichen 152
6.3.3.3 Die Implementation von »wissenschaftlichem« Wissen 155
6.3.4 Fazit zur didaktischen Konstruktion des Kindes in Zürcher Kinderbibeln 158
6.3.4.1 Sündenpädagogisierung und Psychologisierung der Strafe 159
6.3.4.2 Ent-Moralisierung der Kinderbibeln 160
6.3.4.3 Bewahrung vor dem »Bösen« 160
6.3.4.4 Entmystifizierung, Rechtfertigung von Widersprüchlichem und Implementation von »Wissenschaftlichem« 161
7 Kinderbibeln im Kanton Bern 163
7.1 Die Schule im Kanton Bern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts 163
7.2 Überblick über die in Berner Schulen verwendeten Kinderbibeln 168
7.3 Didaktische Konstruktion des Kindes 171
7.3.1 Stoffauswahl, Reihung und Methode in den Berner Kinderbibeln 171
7.3.1.1 Johann Hübners biblische Historien von 1785 171
7.3.1.2 Johann Hübners Kinder-Bibel von 1809 172
7.3.1.3 Karl Ricklis Kinderbibeln von 1836?/1843 178
7.3.1.4 Friedrich Bolls Handbuch zur obligatorischen Kinderbibel von 1847?/1862 195
7.3.2 Der Umgang mit Sünde und Moral 208
7.3.2.1 Die Sündhaftigkeit des Menschen 209
7.3.2.2 Der Umgang mit der Moral 211
7.3.2.3 Der Umgang mit Gewalt, Sexualität und dem strafenden Gott 216
7.3.3 Der Umgang mit Übernatürlichem und Widersprüchlichem und die Implementation von »wissenschaftlichem« Wissen 224
7.3.4 Fazit zur didaktischen Konstruktion des Kindes in Berner Kinderbibeln 226
7.3.4.1 Die Verschiebung der zentralen Lerninhalte: von Moral über Inhalt zu gelebtem Glauben 227
7.3.4.2 Die Tendenz zur »Verinnerlichung« 228
7.3.4.3 Historische und geographische Verortung der Geschichten 230
8 Kinderbibeln in katholischen Kantonen: das Beispiel Luzern 231
8.1 Die Schule im Kanton Luzern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts 231
8.2 Überblick über die als Lehrmittel gebrauchten Kinderbibeln des Kantons Luzern und die in anderen katholischen Kantonen publizierten Kinderbibeln 235
8.2.1 Überblick über die in Luzerner Schulen verwendeten Kinderbibeln 235
8.2.2 Die Dominanz der Kinderbibeln von Christoph von Schmid 244
8.2.3 Christoph von Schmid (1768–1854) 249
8.3 Didaktische Konstruktion des Kindes 251
8.3.1 Stoffauswahl, Reihung und Methode in den Luzerner Kinderbibeln 252
8.3.1.1 Stoffauswahl und Reihung 252
8.3.1.2 Methode 256
8.3.2 Der Umgang mit Sünde und Moral 272
8.3.2.1 Die Sündhaftigkeit des Menschen 272
8.3.2.2 Der Umgang mit der Moral 277
8.3.2.3 Der Umgang mit Gewalt, Sexualität und dem strafenden Gott 283
8.3.3 Der Umgang mit Übernatürlichem und Widersprüchlichem und die Implementation von »wissenschaftlichem« Wissen 291
8.3.4 Fazit zur didaktischen Konstruktion des Kindes in Luzerner Kinderbibeln 296
8.3.4.1 Die Auswahl der Geschichten und die Konzentration auf das gesprochene Wort 296
8.3.4.2 Vereinfachung der Sprache und das Lernen am Vorbild 297
8.3.4.3 Emotionalisierung und Moralisierung 298
8.3.4.4 Das Kind soll leiden und glauben, aber nicht zweifeln. 299
9 Fazit 301
9.1 Geschichte der Kinderbibeln, Verbreitung in Schweizer Schulen und Zeitpunkt der Lehrmittelwechsel 301
9.2 Der Wandel des Kindbildes in Kinderbibeln zwischen 1800 und 1850: interkantonale Parallelen 303
9.3 Der Wandel des Kindbildes in Kinderbibeln zwischen 1800 und 1850: interkantonale Unterschiede 309
9.3.1 Unterschiede zwischen den Kinderbibeln aller Kantone 310
9.3.2 Unterschiede zwischen protestantischen und katholischen Kinderbibeln 312
9.4 Vergleich der Ergebnisse mit der bestehenden Forschung zu Kindbildern, Schulbüchern und Didaktik im 18. und 19. Jahrhundert 316
9.4.1 Vom prägbaren, unvollkommenen zum entwickelbaren Kind 317
9.4.2 Das Kind als sittlich-moralisch zu erziehendes Wesen 320
9.4.3 Das Kind als vernünftiges und deshalb methodisch zu schulendes Wesen 322
9.4.4 Das Kind als emotionales Wesen – die Folge der Innerlichkeit 324
9.4.5 Das göttliche Kind 326
9.4.6 Der Glaube des Kindes 327
10 Ausblick 331
11 Anhang: Bibliographie von in der Schweiz publizierten Kinderbibeln (1700–1870) 333
Abkürzungsverzeichnis?/Siglenliste 373
Bibliographie 375
| Erscheint lt. Verlag | 4.10.2012 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Arbeiten zur Religionspädagogik (ARP) |
| Arbeiten zur Religionspädagogik (ARP). | Arbeiten zur Religionspädagogik (ARP). |
| Mitarbeit |
Herausgeber (Serie): Gottfried Adam, Rainer Lachmann, Martin Rothgangel |
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Christentum |
| Schlagworte | Didaktik • Historische Bildungsforschung • Historische Didaktik • Historische Lehrmittel • Kinderbibel • Pädagogik • Religionspädagogik • Schulgeschichte • Schweiz • Theologie |
| ISBN-10 | 3-86234-975-6 / 3862349756 |
| ISBN-13 | 978-3-86234-975-3 / 9783862349753 |
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